Monolith

40-1 40-3

Erweiterung Saarlandmuseum
Wettbewerbsbeitrag

Auslober: Saarländischer Kulturbesitz
Ort: Saarbrücken
Zeitraum: 2007
Bruttogeschossfläche: 4.082qm

 

Monolith
Die Galerie der Gegenwart als Monolith, basierend auf den Konzepten des Altbaus. Ein Körper wie aus einem Guss mit der Betonung des Materials. Der Stein steht im Fordergrund.
Der Stein ist Textur und Form. Das Museum als introvertierter Raum. Konzentration auf die Kunst. Der quadratische Raum als Ideal, Archetyp.
Nadelfluh ist Ausgangspunkt.

Fügung

Der Neubau der Galerie der Gegenwart wird nach dem bestehenden Prinzip additiv mit dem Altbau verbunden. Der quadratische Grundriss schließt mit der halben Seitenlänge an das alte Foyergebäude an. Seine Maße im Grundriss entsprechen dem des bestehenden Pavillons für Wechselausstellungen. Seine Höhe, gleich der Seitenlänge, unterscheidet in jedoch deutlich von den bestehenden liegenden Kuben. Der Neubau markiert deutlich das Neue.

Fassade

Die Fassade des Neubaus basiert auf dem Modul (0.5x 1.0 Meter) und der Materialwahl Nagelfluh für die Fassadenplatten auf dem der Modernen Galerie von Schönecker. Jedoch wird die glatte Außenhaut reliefartig gebrochen durch vertikales Herausdrehen der Fassadenplatten. Die expressive Erscheinung ist Gegensatz zu der schlichten Fassade des bestehenden Baus. Das Verdrehen der Fassadenplatten bietet die Möglichkeit diffuses Tageslicht in die Innenräume zu leiten. Je nach Erfordernis (geschlossen, Licht oder Ausblick) sind die Platten in unterschiedlichen Winkeln angeordnet. Sie reagieren auf die Himmelsrichtung, im Süden sind die Platten mit geringem Ausstellwinkel geplant und im Norden öffnen sie sich bis zu 90 Grad. Im Bereich des Eingangs und des Restaurants öffnet sich die Fassade über die gesamte Seitenlänge im Bereich des Erdgeschosses.

 

 



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